U-Bahn Karlis Eingebungen

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Jo i,
i lieb
mei Fluridsdurf,
durt wo i vü
mi’n Herzn find,
oi des, des wos i wü,
so gfrei i mi ois Wiener
bei mir in Fluridsdorf,
bei uns durt gibt’s
die Heirign,
des Herzerl füht, jo die,
die ghean zu uns dazua,
bei uns do gibt’s vü Wosser,
bei uns do gibt’s vü Grün,
bei uns do is’s so wundersche,
bei uns in der Natur.

So is bei uns
in Fluridsdurf,
des Glick der Freid
in sich zu fiahn,
liegend, sitzend,
stehend oder gehend
und des
scho fost erbebend,
drum denk i mir
ois U-Bahn Karli,
»fühts wie i des Glick -
jo des, des is zu gspian,
des Glick im Herzn,
des is ka Tram,
in Wien, in Fluridsdurf,
a durt, durt is’s daham«.

Gedicht 2095 © Karl Lessiak
U-Bahn Karli aus Wien Floridsdorf