U-Bahn Karlis Eingebungen

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I geh furt,
überoi hi,
jö, wie sche,
do gfrei i mi.
I füh mi frei,
um furtzugeh,
überoi hi,
wie wundersche.

Fia mi do zöht,
a herrlichs Ziagn,
wie a Vogl,
so wü i fliagn.
I füh und gspia,
i fliag gern aus,
zu maunchn Urt,
des is mei Chance.

Mei Lebnschance,
im Oitogslebn,
um mir des Glick,
der Freid zu gebn.
Die Lebnsfreid,
so gaunz mit mir alla,
oder zu zweit,
jo daunn, daunn wärn wir zwa.

Mit seiner Liebe
umherzuziagn,
is in den Himme,
zu zweit zu fliagn.
So is des schenste Furtgeh,
unser Liebeslebn,
es is die Chance, sich im Jetzt,
Haund in Haund, die Liebe zu gebn.

Gedicht 275 © Karl Lessiak
U-Bahn Karli aus Wien Floridsdorf