U-Bahn Karlis Eingebungen

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Achtzig km/h,
fährt unser Zug
der Wiener U-Bahn,
es ist kein Trug,
mit den Gästen
in sich darin,
fährt er sehr schnell,
überall hin.

Der Zug, er ist
oft übervoll,
für manchen ist
das gar nicht toll,
er riecht, o Schreck
einen Knoblauch,
und fühlt, nein nicht,
den fremden Bauch,

er merkt, das ist
ein Gedränge,
ich find nicht mal
das Gestänge,
verärgert,
sagt er sich,
der Zugsverkehr
ist nichts für mich.

Der Fahrgast denkt,
es ist kein Trug,
ich lass ihn sein,
den U-Bahnzug,
statt das er merkt,
den Zeitgewinn
mit einer Rast
zum Ziele hin.

Gedicht 139 © Karl Lessiak
U-Bahn Karli aus Wien Floridsdorf