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Die Nocht, die geht,
der Tog is do
und i, i bin
übernachtig,
übernachtig,
übernachtig,
übernachtig,
übernachtig.

No klingt in mir
der Obnd noch,
die Morgnstund
und vü, vü mehr,
so leb i gern
mein Lebnsdraung,
mei schenes Lebn,
mei Lebn laung,
i leb bewusst
mei Lebn aus,
i nütz und leb,
mei Lebnschance.

Wobei i denk,
fühts und gspiats
mit mir des Glick,
sogts mit mir
jo wir, wir san -
übernachtig,
übernachtig,
übernachtig.

Gedicht 992 © Karl Lessiak
U-Bahn Karli aus Wien Floridsdorf